Weltwirtschaft nach Corona – 43 Seiten

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Weltwirtschaft nach Corona – Antworten führender Ökonomen

Corona wirbelt die Welt durcheinander. Von einem Tag auf den anderen kam die Weltwirtschaft zum Stillstand. Jetzt versuchen die Volkswirtschaften wieder zur Normalität zurückzukehren, doch so einfach ist das nicht mit der ökonomischen Analyse: Was richtete das Virus mit der Weltwirtschaft an?

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Beschreibung

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Antworten führender Ökonomen

Corona wirbelt die Welt durcheinander. Von einem Tag auf den anderen kam die Weltwirtschaft zum Stillstand. Jetzt versuchen die Volkswirtschaften wieder zur Normalität zurückzukehren, doch so einfach ist das nicht mit der ökonomischen Analyse: Was richtete das Virus mit der Weltwirtschaft an?

Sechs bekannte Ökonominnen und Ökonomen aus allen Regionen der Welt haben sich aus ihrer Perspektive für das Handelsblatt dieser Frage angenommen und analysieren mit ihrem Sachverstand die Situation.

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Inhalt des Dossiers

  1. Bert Rürup und Axel Schrinner: Die Folgen der Pandemie
  2. Veronika Grimm: Reformen für die Europäische Union sind dringend notwendig
  3. Lorenzo Codogno: Mit Hilfen und Reformen muss sich Italien bald erholen – nicht wie nach der Finanzkrise
  4. Joseph E. Stiglitz: Mehr Arbeitsplatzabbau, Ungleichheit und Wachstumsverlust durch Corona – der Staat muss gegensteuern
  5. Dan Wang: Chinas Wirtschaft wird 2020 als eine der wenigen aller G20-Staaten ein positives Wachstum aufweisen
  6. Richard Koo: Es droht eine gefährliche Deflationsspirale wie in Japan
  7. 20 Infografiken: Weltwirtschaft in der Corona-Krise

Leseprobe

Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen? Diese Frage stellte 1972 der renommierte US-Meteorologe Edward N. Lorenz in einem Vortrag vor der „American Association for the Advancement of Science“ – und bejahte sie zugleich. Der von ihm skizzierte „Schmetterlingseffekt“ tritt in nichtlinearen dynamischen, deterministischen Systemen auf.

Demnach ist es nicht vorhersehbar, wie selbst kleine Änderungen in einem System langfristig gravierende Folgen für dessen Entwicklung haben kann. Lorenz baute seine Erkenntnis auf der Chaostheorie auf, erhielt dafür 1991 den Kyoto-Preis in der Sparte Grundwissenschaften. Seine Idee wurde „als eine der dramatischsten Veränderungen in der Sicht der Menschheit auf die Natur seit Sir Isaac Newton“ gewürdigt.

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Und tatsächlich, die Vergangenheit kennt viele, gemeinhin als Zufall bezeichnete Ereignisse, die den Verlauf der Weltgeschichte veränderten. Auch im vergangenen Dezember, als auf einem Markt im chinesischen Wuhan ein neuartiges Virus von einem Tier auf den Menschen übersprang und wenig später erste Patienten mit einer mysteriösen neuen Lungenerkrankung behandelt wurden.

Damals ahnte wohl niemand, dass daraus eine Pandemie werden würde, die binnen weniger Wochen die gesamte Weltwirtschaft aus der Bahn warf. Jetzt stellen sich die Menschen überall die entscheidende Frage: Wie geht es weiter?

Wie im Detail sich das Virus weiter ausbreitet, ob eine zweite oder dritte Welle droht und wann ein Impfstoff gefunden wird – all diese Dinge bleiben bis auf Weiteres ungeklärt. Aber eines wird immer klarer: Corona ist ein Wendepunkt für die Weltwirtschaft.

Die bislang erfolgsverwöhnte deutsche Wirtschaft wird leiden, der bislang verschlafene Strukturwandel wie zur Elektromobilität oder die wachsende Konkurrenz aus China im Maschinenbau setzten dem Land verschärft zu. Eine Rückkehr zur alten wirtschaftlichen Kraft ist vor 2022 nicht zu erwarten.

Womöglich werden künftige Wirtschaftshistoriker die Coronakrise als entscheidende Ursache für das Ende der beschleunigten Globalisierung, die vor vier Jahrzehnten einsetzte, bezeichnen. Deutschland steht mitten im amerikanisch-chinesischen Wirtschaftskrieg. Die beiden Länder sind wichtige Absatzmärkte, die weltweit beneidete deutsche Exportmaschine gerät ins Stottern.

Aber die große Chance für Deutschland liegt in Europa. Corona könnte so eine stärkere Integration der Euro-Zone bewirkt haben, was eine historische Leistung wäre.

Große Zeiten, wichtige Themen. Um die Situation besser einzuschätzen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, lohnt sich ….

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